
Im Areal Sommerau gestalten Aepli Metallbau AG, Huber Kunststoff AG und GEMA Switzerland GmbH die Mobilität gemeinsam und über Unternehmensgrenzen hinweg. Unterstützt von clevermobil und der Stadt Gossau entstehen mit einer direkten ÖV-Anbindung, attraktiveren Velowegen und flexiblen Sharing-Angeboten alltagstaugliche Alternativen zum eigenen Auto für Mitarbeitende und Lernende.
Nachhaltigkeit zeigt sich bei Aepli Metallbau AG nicht nur in Produkten, Materialien und Prozessen, sondern auch im Arbeitsalltag. Gemeinsam mit Huber Kunststoff AG, GEMA Switzerland GmbH, clevermobil und der Stadt Gossau entwickelt Aepli im Areal Sommerau Mobilitätsangebote, die Mitarbeitenden und Lernenden attraktive Wege zur Arbeit ermöglichen. Über 400 Mitarbeitende arbeiten im Areal.
Die drei Unternehmen betrachten Mobilität über die eigene Grundstücksgrenze hinaus. Eine Analyse der Arbeitswege zeigte, dass knapp 70 Prozent der Wege unter 15 Kilometern liegen. 30 Prozent sind sogar kürzer als fünf Kilometer. Damit besteht ein grosses Potenzial, den Arbeitsweg vermehrt mit dem öffentlichen Verkehr, dem Velo, zu Fuss oder mit Sharing-Angeboten zurückzulegen.
Seit dem 1. Juni 2026 fährt die Regiobus-Linie 150 vom Bahnhof Gossau direkt in die Sommerau. Die Verbindung im Halbstundentakt und die Haltestelle unmittelbar vor den beteiligten Unternehmen erleichtern den Arbeitsweg ohne eigenes Auto, insbesondere auch für Lernende.
Auch die Veloinfrastruktur wird kontinuierlich verbessert. Die 2022 realisierte Velo- und Fussgängerbrücke zur Bischofszellerstrasse schafft einen direkten Zugang zum Areal. Seit Juni 2026 ergänzt die Velostrasse über die Halden und Lerchenstrasse die Ost-West-Verbindung durch Gossau. Sie macht den Weg in die Sommerau komfortabler und sicherer.
Für die letzte Etappe vom Bahnhof oder aus der näheren Umgebung stehen neu E-Bikes und E-Scooter von Dott zur Verfügung. Der Stellplatz entstand in Zusammenarbeit mit clevermobil, Dott, der Stadt Gossau und den Unternehmen im Areal.
Die Mobilitätsmassnahmen knüpfen an Aeplis Nachhaltigkeitsverständnis an. Die Unternehmensziele orientieren sich an Umwelt, Sozialem und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Aepli vermindert den ökologischen Fussabdruck entlang der Wertschöpfungskette und schafft ein faires Arbeitsumfeld, in dem Wohlbefinden, Sicherheit sowie berufliche Entwicklung Priorität haben.
Arbeitswege sind dabei ein konkreter Bereich, den Mitarbeitende und Lernende im Alltag mitgestalten. Gute Verbindungen mit Bus und Velo sowie flexible Sharing-Angebote schaffen Wahlmöglichkeiten. Sie unterstützen eine Mobilität, die aktiv, ressourcenschonend und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Neben der Infrastruktur spielt die Aktivierung eine wichtige Rolle. Mit Aktionen wie bike to work machen die beteiligten Unternehmen auf das Potenzial des Velos im Arbeitsalltag aufmerksam. Bei Huber Kunststoff AG legten zwei Teams im Rahmen der Challenge 2’818 Kilometer mit dem Velo zurück, erreichten 162 Velotage und bewältigten 66 Prozent ihrer Arbeitswege im Sattel.
Das gemeinsame Vorgehen fördert zudem den Austausch zwischen den Unternehmen. Informationen zu bestehenden Angeboten, Rückmeldungen aus den Belegschaften und neue Ideen fliessen laufend in die Weiterentwicklung ein. Das Areal Sommerau zeigt damit, wie Unternehmen, Stadt und Mobilitätsanbieter gemeinsam Verantwortung übernehmen und nachhaltige Mobilität Schritt für Schritt im Alltag verankern.